Dienstag, 17. August 2010

Großer Brotbacktag

Eigentlich habe ich ja Urlaub, aber was muss das muss halt! Ich brauch ja nicht verraten, wann ich heute morgen angefangen und wann aufgehört habe; das bleibt mein Geheimnis! Die Gefriertruhe war so gut wie geplündert! Ja, dann ist es höchste Zeit, diese wieder mit leckerem Brot zu füllen. Das Mehl ist ja schon vor ein paar Tage geliefert worden!

14 Brote habe ich gebacken und unzählige Wecken! Hier der Beweis:

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Knusprige Wecken
- Eigenkreation -

1 kg Brotmehl Typ 700
25 g Salz
14 g Trockenhefe
1 EL Honig
600 g Wasser

Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und gehen lassen. Nach der Teigruhe nicht mehr durchkneten. Den Teig vorsichtig vom Rand abstechen und behutsam auf das Backbrett gleiten lassen. Davon dann Teiglinge abstechen (nicht rundwirken o. ä., die Luft soll drinnenbleiben, so werden die Wecken schön locker).

Bei 230 °C ca. 25 Minuten auf dem heißen Stein backen!

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Mittlerweile habe ich sie auch gezählt: 41 Stück sind es geworden - aber aus der doppelten Menge an Teig!!!

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7-Korn-Brot mit Flocken
- Eigenkreation -

680 g 7-Korn-Getreide fein gemahlen
400 g 3-stufiger Sauerteig aus dem Getreide
80 g gekochte Kartoffel - zerdrückt
25 g Salz
1 EL Hefe
100 g Roggenflocken
100 g Gersteflocken
400 g Wasser

Alles miteinander zu einem Brotteig verkneten und ca. 2 Stunden gehen lassen. Danach durchkneten und in eine gefettete Form geben. Mit Flocken bestreuen und erneut eine Stunde ruhen lassen.

Bei 230 - 240 °C ca. 40 Minuten backen.

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Na und dann hab ich mich an das Kastanienmehlbrot von Bertinet getraut. Oje, ich bin mal gespannt wie es schmeckt. Aussehen tut es ja super toll und lecker - aber riechen tut es nicht unbedingt so gut. Sehr eigenwillig! Also Marmelade kann man zu diesem Brot bestimmt nicht essen. Eher Wurst oder Käse. Aber ich werde davon berichten.

Jetzt erst einmal zum Rezept mit Bild:

Kastanienmehlbrot nach Richard Bertinet

Grundansatz
250 g Weizen 1050
5 g Salz
175 g Wasser
1 TL Trockenhefe (Original 5 g frische Hefe)

Teig herstellen und mindestens 6 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen! - Oje, jetzt lese ich gerade im Kühlschrank - das habe ich ja glatt vergessen, aber es hat trotzdem funktioniert!!

Brotteig

750 g Weizen 1050
400 g Kastanienmehl
700 g Wasser
450 g Grundansatz
1 EL Hefe (Original 15 g frische Hefe)
25 g Salz
200 g ganze, gekochte, geschälte ... Esskastanien - hab ich nicht genommen

Brotteig herstellen, gut verkneten und 40 Minuten gehen lassen. Teig auf dem Backbrett falten und erneut 20 Minuten gehen lassen. In eine Gärform geben und erneut gehen lassen.

Bei 220 °C ca. 30 Minuten - evtl. auch etwas länger - backen.

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Freitag, 13. August 2010

Happy Birthday Mama!

Freitag der 13.
Bis jetzt ist ja noch alles gut gelaufen! Mein Kuchen ist auch etwas geworden!

Er sieht doch auch wirklich zum Anbeißen aus:

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Obsttorte

dunklen Rührteigboden
1 Becher Mascarpone
1 Becher Zitronenjoghurt
Früchte der Saison

Mascarpone mit dem Joghurt verrühren und auf den Boden geben. Darauf dann das in grobe Stücke geschnittene Obst verteilen. Evtl. mit einem Tortenguß überziehen!

Jeder liebt diesen Kuchen!

Donnerstag, 12. August 2010

Mehllieferung

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Wow - was für ein Service! Gestern bestellt und heute geliefert! Ich bin begeistert!

24 kg Mehl - ich freu mich jetzt schon auf's Backen!

In dem Päckchen ist auch ein Kastanienmehl! Bin sehr gespannt, wie das Brot daraus schmecken wird! Hmm und die leckeren Flocken - da könnte man sich doch gleich ein Müsli daraus mischen!

Mittwoch, 11. August 2010

Bananenkuchen

Was soll ich nur aus meinen überreifen Bananen machen? Eis - geht nicht. Habe meinen Kühlakku nicht in der Gefriertruhe! Hmm - wie wäre es mal wieder mit einem leckeren Bananenkuchen? Schnell zusammengerührt und mit etwas Studentenfutter aufgepeppt! Lecker!

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Bananenkuchen


150 g weiche Butter
100 g Zucker
1 P Vanillezucker
1 Pr. Salz
300 g Mehl
2 Eier
1/2 P Backpulver
100 g geriebene Schokolade
2 handvoll Studentenfutter

Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz und Schokolade von Hand unterheben. Zum Schluss das Studentenfutter unterrühren und in eine gefettete Backform füllen. Bei 185 °C ca. 50 - 60 Minuten backen.

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Der Kuchen ist wunderbar locker, luftig und leicht!

Sonntag, 8. August 2010

Versuchsküche

Ja, ich weiß: Mein Mann schimpft immer, wenn ich mich nicht an Rezepte halte und alles irgendwie so pi mal Daumen zusammenbacke bzw. -koche! Jetzt hab ich mal wieder eine von meinen vielen Ideen umgesetzt:

Käse-Zwetschgen-Muffins

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Lange schon bin ich auf der Suche nach essbaren Muffinsförmchen. In einem Backbuch von mir habe ich das gesehen und fand die Idee total super, leider gab es bis heute solche Förmchen bei uns nicht zu kaufen! Bis ich letzte Woche bei einem Geburtstag war und was sehe ich da: leckere Cupcakes in essbaren Muffinförmchen. Und ja - es gibt sie nun endlich auch bei uns!!!

Heute habe ich sie gestestet und bin begeistert!

Man nehme: einen Mürbteig, diesen auswellen und Kreise austechen. Die Kreise dann in die Muffinförmchen geben und leicht andrücken, ca. 10 Minuten bei 180 °C vorbacken.

Für die Masse habe ich 1 Becher Mascarpone mit 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiern und 1 EL Mehl verrührt und diese dann in die vorgebackenen Förmchen geben. Darauf die in Streifen geschnittenen Zwetschgen verteilen und mit Zimt bestreuen. Weitere 20 bis 25 Minuten backen!

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Dienstag, 20. Juli 2010

Nachgebacken

Ohhh - ich hab mal wieder was tolles gefunden und auch gleich ausprobiert!

Joghurt-Zopf

* 250 g Weizenmehl 550
* 300 g Weizenmehl 405
* 7 g Trockenhefe
* 5 g Salz
* 120 g Zucker
* 10 g Backmalz
* 250 g Joghurt
* 2 Eier
* 50 g Schweineschmalz (oder Butter)
* etwas grober Zucker
* 1 Ei zum Bestreichen

Von 2 Eiern das Eiweiß abtrennen und schaumig schlagen. Das Eigelb mit Zucker und Salz ebenfalls schaumig schlagen und anschließend den Joghurt unterrühren. Die Hefe zufügen, kräftig aufschlagen und dann den Eischnee unterheben. Nun Backmalz und Mehl 5 Minuten auf niedriger Stufe einkneten. In kleinen Portionen das Schweineschmalz hinzufügen und weitere 15 Minuten langsam kneten. Es muss ein fester, schwach klebriger Teig entstehen, der sich beim Kneten vollständig vom Schüsselrand löst. Ansonsten weiteres Mehl oder mehr Joghurt zufügen, je nach Teigkonsistenz. Den fertigen Teig mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Er wird sein Volumen dabei nur geringfügig vergrößern. Anschließend einen Zopf flechten und diesen 3 Stunden bei 25°C (oder mehr) gehen lassen, besser länger. Das Volumen sollte sich mindestens verdoppeln. Je nach Temperatur kann dies deutlich mehr als 3 Stunden in Anspruch nehmen. Den Zopf nun mit dem übrigen (verrührten) Ei bestreichen, mit grobem Zucker bestreuen und in den auf 170°C vorgeheizten Backofen geben und 40 Minuten ausbacken. Je nach dem wie lange der Teig zuvor Zeit zum Gehen hatte, wird er mehr oder weniger stark im Ofen aufreißen.

Zugegeben, die Teigruhe dauert schon Ewigkeiten, aber das Ergebnis spricht für sich:

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Samstag, 17. Juli 2010

Nachgebacken

Beim durchstöbern meiner Lieblings-Koch- und Back-Blogs habe ich bei Hefe und mehr dieses leckere Schokobrot gesehen und mir gedacht, das muss ich doch gleich mal nachbacken!

Schokoladenwirbel-Brot

Schokoladenfüllung

* 40g Mehl Type 550
* 2 Eiweiß
* 100g Zucker
* 160g Wasser
* 40g Backkakao
* 1 Prise Salz
* 20g Butter

Water roux

* 30g Mehl Type 550
* 150g Wasser

Teig

* 570g Mehl Typ 550
* 150g Vollmilch
* 10g frische Hefe
* 150g Sahne
* 2 Eigelb
* gesamter Water roux
* 80g Zucker
* 5g Salz
* Mark einer Vanilleschote

Für die Schokoladenfüllung Mehl mit dem Eiweiß klümpchenfrei verrühren. Wasser, Kakao und Zucker verrühren und zum Kochen bringen. Von der Herdplatte nehmen und die Eiweß-Mehl-Mischung einrühren. Den Topf zurück auf den Herd stellen und bei niedriger Temperatur solange rühren, bis die Masse anfängt, sich vom Boden zu lösen. Nun den Topf vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Abkühlen lassen, dann zwischen Frischhaltefolie zu einer Platte von ca 20 x 20 cm pressen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Für den Water roux Mehl mit Wasser klümpchenfrei verrühren, dann auf den Herd unter ständigen Rühren auf 65°C erwärmen (dauert ca 3 min). In eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, so dass die Oberfläche nicht austrocknet.

Die Hefe in der Milch auflösen und mit den Eiern, Sahne, dem Salz, dem Mehl und dem Water roux für 5 min auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine kneten.

Dann weiter 7 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten. Da Zucker die Glutenentwicklung sehr stört, wird er erst jetzt in kleinen Portionen zum Teig hinzugegeben. Den Zucker El – weise zum Teig hinzufügen. Zwischen den Zugaben jeweils 1 min kneten. Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur (oder 8 Stunden im Kühlschrank bei ca. 7°C) gehen lassen.

Den Teig vorsichtig entgasen und zu einem Viereck von etwa 30 mal 45 cm ausrollen und die Schokoladenfüllung in die Mitte legen. Den Teig über der Füllung zusammenschlagen und erneut ausrollen. Nun wird der Teig wie ein Geschäftsbrief zusammengefaltet: Ein Drittel zur Mitte hin falten, von der anderen Seite das andere Drittel darüberschlagen. Nun wieder ausrollen, zusammenfalten und wieder ausrollen. Diesen Vorgang noch einmal Mal wiederholen.

Nun den Teig zu einem Quadrat von 30 mal 30 cm ausrollen und zu einer Rollen aufrollen. Die Rolle längs durchschneiden und beide Stränge umeinanderwickeln. In eine 30 cm langen Brotform legen und 90 min gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Brot in den Ofen schieben, mit der Blumenspritze für Dampf sorgen. Dann den Ofen auf 180°C herunterdrehen und bei fallender Hitze 35 min backen.

Mein Ergebnis sah dann leider nur so aus:

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Also der Hefeteig war bzw. ist super lecker, nur ein bisschen zu süß, obwohl ich schon weniger Zucker hineingetan habe. Wir mögen es nicht ganz so süß. Nächstes Mal werde ich deshalb die Zuckermenge nochmals reduzieren!

Dann zu der Schokofüllung: Ich glaub für die bin ich zu blöd. Habe nämlich das Eiweiß mit dem Mehl nicht klümpchenfrei rühren können, so dass ich die Masse durch ein Sieb abseien musste, damit die Klumpen aus Mehl darin verschwinden!!! Durch dies wurde die Masse bei mir auch nicht fest, nicht einmal, nachdem ich sie für eine Stunde in die Gefriertruhe gelegt habe! So gab es auch eine Riesensauerei, als ich die Schokomasse auf den Teig streichte, diesen zusammenfaltete und nochmals auswellen versuchte. Keine Chance - überall lief das Schoko heraus. Deswegen gibt es bei mir nun auch nur außenherum einen mit viel Phantasie vorstellbaren Schokowirbel :-)

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Ich werde es trotzdem noch einmal probieren - vielleicht mit einer etwas abgewandelten Schokofüllung!

Mittwoch, 14. Juli 2010

Like ice in the sunshine,

...Like ice in the sunshine.
I'm melting away,
On this sunny day.

Jaja, was für ein Wetter! Wer kommt da schon auf die Idee, Brot zu backen. Da sollte man doch eher an das Kühle von innen heraus denken!
Vor ein paar Wochen kam mein Mann heim und erzählte, dass sein Kollege das beste Nutellaeis der Welt gegessen hat. Ha - habe ich mir gedacht, das kann ich doch auch und bestimmt noch vieeeel besser.

Also ab in meine Versuchsküche und das ist dabei herausgekommen:

Nutellaeis like BIANCA

200 g Sahne
200 g Milch
4 Eigelb
50 g Zucker
250 g Nutella

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Eigelbe mit Zucker schaumig schlagen. Sahne mit Milch aufkochen und vorsichtig den Eigelbschaum unterrühren. Die Masse darf nicht heißer als 75 °C werden, da sonst das Eis zu gerinnen anfängt!!! Anschließend das Nutella unterrühren.

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Die Masse abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank herunterkühlen. Am nächsten Tag in der Eismaschine fertigstellen und heraus kommt das weltbeste Nutellaeis.

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Es ist überaus köstlich! Ok - zugegeben, nichts für Figurbewusste!

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